Die Main-Limes-Realschule Obernburg engagiert sich seit Jahren im europäischen Bildungsaustausch. Dafür wurde die Schule diese Woche mit dem 1. Platz des Partnerschaftspreises des Bezirks Unterfranken, der mit 2500 € dotiert ist, belohnt.
Die Jury war begeistert vom innovativen Charakter, vom Begegnungscharakter und von der Umsetzung des europäischen Gedankens an dieser Schule. Dafür gab es für die Main-Limes-Realschule Obernburg in allen Kategorien die volle Punktzahl.
Die Obernburger Bildungseinrichtung pflegt einen langjährigen Schulaustausch mit zwei Partnerschulen – mit dem Collège Alphonse Allais in Honfleur (seit 2008) und der Asti Leku Ikastola in Spanien (seit 2014). In anderen europäischen Ländern wie Norwegen, Niederlande, Spanien, Frankreich, Italien, Lettland und Litauen ist die Realschule an verschiedenen Comenius- und Erasmus-Projekten beteiligt. Neue Projekte sind für die kommenden Jahre bereits geplant. Bei ihren Projekten griffen die Schülerinnen und Schüler aus Obernburg immer wieder aktuelle gesellschaftliche und politische Themen auf – etwa Fragen der Nachhaltigkeit und des Klimawandels oder die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.
Gewürdigt wurde vor allem das herausragende Engagement im europäischen Denken, interkulturelle Verständigung, Nachhaltigkeit und die Förderung von Teilhabe und Vielfalt.
Die Schule verspricht sich von den Projekten, eine stärkere sprachliche Kompetenz der Schüler zu fördern, erhöhte Teilhabe und Inklusion zu ermöglichen, vertiefte digitale Medienkompetenz zu vermitteln, nachhaltige Lernprozesse anzustoßen und den Schülern europäisches Bewusstsein mit auf den Weg zu geben.
Aktuell wurde die Main-Limes-Realschule auch durch das Sekretariat der Kulturministerkonferenz für das letzte Projekt mit dem Erasmus+ Qualitätssiegel im Schulbereich ausgezeichnet, das für besonders gelungene Projekte vergeben wird.
